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28.07.2010

Die Landesgartenschau Bayern 2011

Unter dem Motto „Gartenstadt am Fluss“ findet vom 27. Mai bis zum 21. August 2011 die bayerische Landesgartschau auf einem neu gestalteten Gelände entlang des Mains statt. Im Augenblick entsteht ein Park, der die Besonderheiten Kitzingens, die unmittelbare Nähe zum Main und die gärtnerische Tradition als abwechslungsreiche Spiel- und Freizeitlandschaft für Groß und Klein inszeniert.

Sieben Gartenfelder tragen der traditionsreichen Gartenkultur Rechnung und werden auch nach der Gartenschau mit Leben erfüllt sein. Das Feld der Aromen lockt mit Düften und Gerüchen nach Holz und Wald, das Feld für Hans Klug zeigt GartenLeben für Jung und Alt, im Feld der Literaten zeigen die Bayerischen Baumschulen was sie mit Literatur verbinden, im Feld der Ferne machen die Gartendetails neugierig, das Feld der Wildnis lädt mit Natur zum Anfassen sein. Im Feld der Rekorde können Pflanzen zeigen was in ihnen steckt. Und im Feld der Verführung darf sich der Besucher überraschen lassen. Die Nähe zum Wasser wird mit Stegen, die den Main dauerhaft erlebbar machen zum Anziehungspunkt der Gartenschau. 

Die Gartenschau in Kitzingen will den Besuchern aber nicht nur beispielhafte Gartenfelder zeigen. Die gesamte Stadt soll in die Gartenschau einbezogen werden. Historische Gebäude und verschiedene Ausstellungen werden den Besuch der Altstadt zu einem kurzweiligen Erlebnis machen.

Kitzingen bereitet sich mit vollem Eifer auf die Gartenschau vor und wird im Jahr 2011 eine liebenswerte Gastgeberstadt sein, die sich schon heute auf zahlreiche Besucher freut.


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19.10.2009
Again what learnd!

Morgens um 7.20 Uhr im Radio. Auf Bayern3 kommt unser aller Lieblingsbeitrag: die lehrreiche Sendung mit Lodddaar.
Und danach kann man immer sagen: Again what learnd!

Vom 19.10.2009 (im Original nachhören Click! Link zum Bayerischen Rundfunk)

Hello tugesser! Ei äm it, der Lodddaar!!
No one learns you english, like I.
Heute lernen wir eine tybbische Redewendung, die man zu jemandem sacht, der einem auf die Nerven geht:
„Go tdu were the bebbberr grows.“ (GONG!)
And again: „Go tdu were the bebbberr grows.“
„Geh hin wo der Pfeffer wächst!“
Na Leudte, again what learnd – wieder ‘was gelerndt.
Also, bis zum nächsdten Mal – nothing for ungood,
Euer Lodddaar

Oder die Folge vom 06.10.2009 (im Original nachhören Click! Link zum Bayerischen Rundfunk)

Hello tugesser! Ei äm it, der Lodddaar!! No one learns you english, like I.
Heute lernen wir eine tybbische Redewendung, mit der man sacht, dass man ein Niggerchen macht.
„Ei hit me for one hour on thsi ear.“ (GONG!)
And again: „Ei hit me for one hour on thsi ear.“
„Ich hau mich für eine Stunde aufs Ohr“
Na Leudte, again what learnd – wieder ‘was gelerndt.
Also, bis zum nächsdten Mal – nothing for ungood,
Euer Lodddaar


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14.10.2009
Quittenbaum bei Maria im Weinberg (Volkach-Astheim)

In diesen Tagen kann man, wenn man Glück hat, bei Marktfrauen und in besonders gut sortierten Läden Quitten entdecken. Die Quitte ist ohne Zweifel eine ganz besondere Frucht. Sie hat einen betörenden Duft, ist etwa apfelgroß und sie ist nicht ganz leicht zugänglich. Vor dem Genuss steht die Zubereitung und die ist mit etwas Aufwand verbunden. Aber dann eröffnet sich dem Kenner und Liebhaber ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Die Quitte ist alles andere als eine 'Convenience'-Frucht, sie kennt (Gott sei Dank) keine EU-Norm und widersetzt sich, wie die FAZ schon im Oktober 2004 schrieb, dem Instant-Verzehr. Das hat leider dazu geführt, dass sie immer weniger angebaut wird. 
Aber es gibt eine kleine Renaissance. Das wunderbare Gartenmagazin des Bayerischen Rundfunks 'Unkraut' (click!) widmete der Quitte einen interessanten Beitrag (nachzulesen hier: Click!). Dort wurden auch nochmals die Bemühungen von Marius Wittur und seinem 'Fränkischem Rekultivierungsprojekt alter Quittensorten' vorgestellt (Click!)
Unser Lieblingsrezept mit Quitten (schnell, einfach und sehr lecker) finden Sie hier (Click!).


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12.09.2009

In der letzten Woche hatten wir schon auf unsere besondere Beziehung zum Frankenwein hingewiesen (click!). Jetzt beginnt die 5. Jahreszeit in Unterfranken:

Bei schönem Spätsommerwetter hat in der letzten Woche die fränkische Weinlese begonnen. Trauben der frühen Sorten sind bereits geerntet, die Haupternte beginnt in dieser Woche. Das wunderbare Spätsommerwetter mit kühlen Nächten und warmen Tagen lässt Frankens Winzer auf einen sehr guten Jahrgang hoffen. 

Wissen Sie was Bremser ist? Bremser ist ein Begriff aus dem Fränkischen. Man bezeichnet damit gepressten Traubenmost, der gerade begonnen hat zu gären. Dieses Getränk ist sonst vor allem als Federweißer bekannt. Die Spezialität ist allerdings, dass als Bremser nur die ersten Stufen der Gärung bezeichnet werden, in denen noch genug Fruchtzucker vorhanden ist, um beim Trinken keinen "sauren" Geschmack zu empfinden. Ist die Gärung bereits zu weit fortgeschritten, wird der vergorene Traubenmost auch in Franken als Federweißer bezeichnet. Die Gärung von Traubenmost zu Bremser dauert in der Regel (je nach Lagerung) drei bis vier Tage. Bremser ist wirklich besonders lecker, leider muss man schon zu uns nach Unterfranken kommen um ihn zu probieren. Oder auch Gott sei Dank, denn schöner kann es im Moment eigentlich nirgends sein.

Wenn Sie sich für den genauen Abläufe bei der Produktion bei Bremser und Federweißem in Franken interessieren, clicken Sie hier!


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03.09.2009

Muskazinen sind eine leckere Gebäckspezialität aus Dettelbach am Main. Die Form ähnelt einer Krawattenschleife. Ihr Name stammt von der Zutat Muskat, weitere Zutaten sind Honig, Mandeln, Nüsse, Mehl und weitere Gewürze, je nach Hersteller kann auch Marzipan oder etwas Zitronanat und Orangeat dabei sein. Muskazinen werden ganzjährig angeboten. (Siehe auch der Artikel bei SlowFood click!)

Der Überlieferung nach hat der Dettelbacher Zuckerbäckermeister Urban Degen dieses Feingebäck erstmals angeboten. Die Backform hatte er selbst geschnitzt und dem Muster seiner Lieblingskrawatten nachempfunden. Der bayerische König soll von den Muskazinen so begeistert gewesen sein, dass er Degen das alleinige Herstellungsrecht verlieh. Kurz vor seinem Tod weihte Urban Degen seine Dettelbacher Berufsgenossen in die Rezeptur ein, nahm ihnen jedoch das Versprechen ab, das Rezept nur unter einheimischen Konditoren weiterzugeben. Muskazinen werden auch heute noch ausschließlich in Dettelbach hergestellt. Heute haben nur zwei Cafés die Genehmigung, Muskazinen herzustellen – das Café Kehl sowie das Café Achtmann.

Der Legende zufolge soll ein Ritter das Wissen aus dem Morgenland mitgebracht haben, dass Muskatnuss die Nachwirkungen von übermäßigem Weingenuss mildere. Seit damals wurden Muskazinen von Wallfahrern, die dem Frankenwein zu sehr zugesprochen hatten, als Durstlöscher gekaut.


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